30. Oktober 2006
"Anklage wegen Tötung eines Goldfisches."
Eigentlich etwas nicht wirklich Erschütterndes, aber da es in meiner Heimat passiert ist, findet es hier doch Erwähnung.

Anfang Sommer diesen Jahres fanden sich ein sogenannter Künstler (im Folgendem nur noch "Idiot" genannt) und ein minderintelligenter Besucher, in einer Ausstellung in Dornbin.
In dieser Ausstellung mit dem Titel "Zerstörte Welten und die Utopie der Rekonstruktion", plazierte der "Idiot" zehn Standmixer mit jeweils einem lebenden Goldfisch darin.
Die Verantwortung über das Wohl und Wehe der Fische übertrug der "Idiot" den Gästen der Ausstellung.
Tja was soll man sagen, einer der Besucher setzte doch tatsächlich einen der Mixer in Gang und zerhäkselte einen der Fische. Worauf der österreichische Tierschutzverein bei Gericht eine Anzeige gegen den "Idioten" wegen Tierquälerei einbrachte.
Laut Staatsanwaltschaft stehe die Vernehmung des "Idioten" (von denen Künstler genannt) noch aus. Es werde jedoch noch entschieden ob Anklage erhoben, oder das Verfahren eingestellt werde.

Eigentlich finde ich, dass der Museumsdirektor zur Verantwortung hätte gezogen werden sollen und sonst niemand.
Das es Idioten gibt ist nicht zu verhindern, aber das so jemandem eine Plattform geboten wird um seine Beschränktheit solcherart zur Schau zu stellen, hätte vermieden werden können, zumal der "Idiot" auch schon in Dänemark vor Gericht stand, wo dieselbe Blödsinnigkeit bereits im Jahre 2003 zwei Fische in Mus verwandelt hatte.
Der Museumsdirektor wurde zwischenzeitlich auf jeden Fall freigesprochen.

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Noch ein Detail sei erwähnt. Einige Tage nach besagter Aktion schlichen unbekannte Täter, nächtens in die Ausstellungsräumlichkeiten und rächten sich, indem sie die zehn Mixer zerstörten. [vol.at ..]